Spätestens seit die Fernsehserie „Kommissar Rex“ im TV lief, kennen und lieben sie alle: Schäferhunde. Wir sind Freunde der Tiere aus Rochlitz und informieren in unserem Blog über die Hunde, deren Haltung und spannende Geschichten aus unserem Leben.
Schäferhunde wurden früher von Schafhirten als Hütehunde eingesetzt, um die Schafherde zusammenzutreiben. Die Hunde wurden demnach speziell dazu gezüchtet, wodurch sie auch ihren Namen Schäferhund erhielten. Die bekannteste Rasse ist der Deutsche Schäferhund, der insgesamt sehr ausgeglichen, lernwillig, unbefangen, selbstsicher, gutmütig, aufmerksam und führig ist. Dafür muss er bei der Hundehaltung auch konsequent und mit viel Geduld erzogen werden. Er braucht Anerkennung und Verständnis und viel Auslauf und Beschäftigung. Wenn Sie Ihren Schäferhund als Wachhunde im Garten halten, braucht er trotz des vielen Platzes regelmäßige Spaziergänge und zahlreiche Spielmöglichkeiten, wie Bälle.
In der heutigen Zeit wird der Vierbeiner kaum mehr zum Schafhüten eingesetzt, sondern dient vor allem als Diensthund und Spürhund beim Militär, der Polizei und dem Zoll, wie er auch aus der Serie „Kommissar Rex“ bekannt wurde, oder als Rettungshund. So kommt er in den bayrischen Alpen z.B. häufig als Lawinensuchhund zum Einsatz, sodass er den Bernhardiner, der früher häufig für die Position eingesetzt wurde, aufgrund seiner Leichtigkeit beim Durchstöbern des Schnees verdrängte. Auch als Blindenführhund wird der Schäferhund häufig genutzt und ist damit bis heute die verbreitete Gebrauchshunderasse. Wenn Sie respektvoll mit Ihrem Hund umgehen, ihn geistig und körperlich fördern und viel mit ihm spielen, wird Ihnen der Schäferhund ewige Treue schenken und sich bestens als Familienhund in Ihr Leben integrieren.
"Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm gegen die Kaltschnäuzigkeit mancher Mitmenschen!" (Ernst R. Hauschka)